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31.07.2010 - Aktuell
Kandidaten für Sevelen
Markus Hutter, Roland Ledergerber und René Wildhaber steigen zum zweiten Mal ins Rennen um das Seveler Gemeindepräsidium. Gestern lief die Eingabefrist für den zweiten Wahlgang vom 26. September aus.
Von Heini Schwendener Sevelen. – Seit gestern Nachmittag um 16 Uhr ist es offiziell: Im zweiten Wahlgang um das Seveler Gemeindepräsidium wird es einen Dreikampf geben. FDP-Mitglied Markus Hutter und die beiden Parteilosen, Roland Ledergerber und René Wildhaber, kandidieren erneut. Überraschend kommt dies nicht, haben sie doch die besten Resultate am ersten Wahlgang vom 13. Juni erreicht. Damals hatte Roland Ledergerber (Buchs) mit 336 Stimmen in Front gelegen, vor den beiden Einheimischen Markus Hutter (293 Stimmen) und René Wildhaber (164 Stimmen). Die damals weit zurückliegenden Kandidaten Peter Merz und Herbert Müntener, aber auch Markus Scheurer, der relativ knapp hinter Wildhaber gelegen hatte, liessen schon nach dem ersten Wahlgang verlauten, dass sie wohl nicht noch einmal antreten würden.
Wer erbt welche Stimmen? Zwischenzeitlich war viel darüber spekuliert worden, ob beim zweiten Wahlgang nicht noch neue Kandidaten beziehungsweise Kandidatinnen auftauchen würden. Gestern Nachmittag um 16 Uhr wurde diesen Spekulationen nun ein Ende gesetzt. Der Ausgang der Wahl ist offen. Entscheidend wird sein, wie hoch die Stimmbeteiligung beim zweiten Wahlgang wird. Im Juni betrug sie 43,9 Prozent. Ebenfalls entscheidend für den Ausgang am 26. September wird sein, auf welche Personen sich die Stimmen der nicht mehr antretenden Kandidaten aus dem ersten Wahlgang – immerhin rund 300 inklusive der Stimmen für Vereinzelte und Vize-Gemeindepräsident Andreas Zogg – verteilen werden.
Vier für den Schulrat Ein zweiter Urnengang wird auch für die Ersatzwahl in den Seveler Schulrat notwendig. Im Juni schaffte keiner der vier Kandidaten das absolute Mehr (515 Stimmen) für einen der beiden freien Sitze. Nun treten sie geschlossen noch einmal an: Roger Grütter (FDP) und die Parteilosen Christian Langenegger, Alex Schwendener und Robert Tanner. Im ersten Wahlgang erzielte Schwendener mit 494 Stimmen das beste Resultat vor Langenegger, Grütter und Tanner.
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