Geschichte des W&O
1869: «Der Werdenberger» wird von Buchdrucker Jakob
Kuhn gegründet. Er erscheint in der Kuhn'schen Buchdruckerei. Obwohl freisinnig,
wollte «Der Werdenberger» bei seiner Entstehung kein eigentliches Parteiblatt
sein.
Jakob Kuhn (1837–1916),
Gründer der ehemaligen
Kuhnschen Buchdruckerei
und des W&O. In seinem Verlag erschien am 11. Dezember 1869
der erste «Werdenberger».
1882: «Der Werdenberger» wird umbenannt zum «Werdenberger
& Obertoggenburger».
In den Neunzigerjahren nimmt der W&O kämpferische Töne ein. Er versteht
sich als Sprachrohr der Region.
1905: Jakob Kuhn, der Gründer der Zeitung, verliert seine
Offizin an die Werdenbergische Spar- und Leihanstalt Buchs (spätere Bank in
Buchs). Nur Monate später wird noch im selben Jahr die Buchdruckerei Buchs
AG gegründet.
1931: Die Aktionärsversammlung stimmt dem Kauf der Liegenschaft
an der Bahnhofstrasse in Buchs zu.
1951: An der Buchser Bahnhofstrasse entsteht das neue Geschäftshaus
mit Druckerei und Laden. Am 21. November wird der W&O erstmals mit der Rotationspresse
im Neubau gedruckt.
Der W&O bleibt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine dem Freisinn
verpflichtete politische Zeitung, die aber immer mehr ihre Spalten, vor allem ab
dem Jahre 1959, auch für politische Gegner offen hält.
1965: Der W&O erscheint fortan fünfmal statt wie bisher
dreimal pro Woche.
1980: Die Zeitungsproduktion wird vom Bleisatz auf den Fotosatz
umgestellt.
1981: Der «Werdenberger & Obertoggenburger» und
das «Liechtensteiner Vaterland» schliessen sich für den Zeitungsdruck
im Gemeinschaftsunternehmen PartnerDruck AG zusammen.
1993: In Haag wird ein neues Druckzentrum der PartnerDruck AG eingeweiht.
1993: Der W&O geht Ende des Jahres eine Kooperation mit sechs
Ostschweizer Tageszeitungen ein. Die «Appenzeller Zeitung» mit Sitz
in Herisau produziert für alle Kooperationspartner die Mantelseiten, auf denen
über das nationale und internationale Geschehen berichtet wird. Die W&O-Redaktion
in Buchs beschränkt sich fortan vollständig auf die lokale und regionale
Berichterstattung.
1998: Nachdem der Verbund mit der «Appenzeller Zeitung»
in sich zusammengebrochen ist, kooperiert der W&O neu mit der Tageszeitung «Die
Südostschweiz» mit Sitz in Chur. «Die Südostschweiz»
liefert nun die sogenannten Mantelseiten.
1999: Die AG für die Neue Zürcher Zeitung wird Mehrheitsaktionärin
der inzwischen in BuchsMedien AG umbenannten Buchdruckerei Buchs AG. Auch die Südostschweiz
Medien AG erwirbt ein grösseres Aktienpaket.
2000: Der W&O wird farbig: Frontseite und letzte Seite zieren
fortan Farbfotos.
2001: Der W&O erscheint neu an jedem Werktag der Woche. Das
redaktionelle Angebot wird stark ausgebaut. Erstmals präsentiert sich der W&O
mit einem selbständigen Internet-Auftritt im World Wide Web.