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30.07.2010-
Lokalnachrichten
Toggenburg ist etwas für’s Ohr
Ein unvergessliches Erlebnis bot kürzlich der Klangtag: Auf zwei Etappen des Klangweges konnte das Obertoggenburg durch das Gehör erlebt werden.
Von Christopher Eggenberger Obertoggenburg. – Eines haben alle Touristengebiete in der Schweiz gemeinsam: atemberaubende Berglandschaften und eine schier endlose Auswahl an sportlichen, kulinarischen und kulturellen Aktivitäten. Kaum eine Sinneswahrnehmung, die nicht angesprochen wird. Mit dem Klangweg hat man sich im Toggenburg jedoch etwas Besonderes einfallen lassen: Eine Landschaft, die man hören kann. «Es ist egal, ob man den Klangweg zum ersten Mal zurücklegt oder diesen schon kennt: Nur sollte man sich vollständig auf die verschiedenen Klänge einlassen», so Konzertpianistin Susanne Bolt. Zusammen mit der Hackbrett-Virtuosin Andrea Kind führte sie am vergangenen Mittwoch dem klingenden Pfad entlang. Als Klangbegleiterinnen gaben sie zusätzliche Erklärungen zu den einzelnen Klanginstallationen.
Klang-Möglichkeiten ausgeschöpft Mit diesem Hintergrundwissen konnte jeweils das Maximum aus den Natur-Instrumenten herausgeholt werden, sodass das Erlebnis ein umso intensiveres war. Für die Abrundung des Klangtages sorgte ein Naturjodel-Grundkurs. Unter der Anleitung von Susanne Bolt und Andrea Kind lernten die Teilnehmer in kürzester Zeit einfache Tonfolgen, die dann zusammengeführt wurden. So entstand daraus ein harmonischer und typisch toggenburgischer Naturjodel.
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