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09.02.2010-
Aktuell
Knick in der Strasse als «Ei des Kolumbus»
Ein Referendumskomitee kämpft gegen die Gestaltung des Bahnhofplatzes und die Strassenplanung in Wattwil. Abgestimmt wird am 7. März über die Neugestaltung der Bahnhofstrasse Süd.
Wattwil – Zwei der vier Personen, die das Referendumskomitee «Bahnhofplatz Wattwil» bilden, waren an der Medienorientierung vom Freitag anwesend. Urs Keller, pensionierter Unternehmer und Alois Oberlin, ebenfalls pensionierter Unternehmer und «IGEZ»-Gründer (Interessengemeinschaft Einkaufszentrum Wattwil), sassen im «Thurpark» zwei Journalisten gegenüber. Erläutert wurde, was von Seiten der Gemeinde falsch geplant worden sei. Dabei gingen die Beiden vorwiegend auf die aus ihrer Sicht bestehenden Mängel bezüglich Bahnhofplatzgestaltung ein. Zudem möchten sie durch eine leicht geknickte Strassenführung die weiteren Änderungen, welche für Wattwil die bessere Lösung darstellen würde, beliebt machen. «Durch den Knick könnten Parkplätze entlang der Einkaufsstrasse erhalten werden, denn diese sind überlebenswichtig für die angrenzeden Geschäfte», so Alois Oberlin. Zudem würde der Kreisel bei dieser Planung die Fussgänger und Velofahrer weniger beeinträchtigen. Für eine Unterführung Nicht ganz vom Tisch, obwohl von Gemeinde und Kanton abgelehnt, ist für das Referendumskomitee auch die von ihnen favorisierte Unterführung. Es sei sicherer, den Fussgängern eine unterirdische Strassenquerung anzubieten. Weil der Bahnhofplatz und die Bahnhofstrasse Süd miteinander planerisch verknüpft sind, aber darüber separat abgestimmt wird, sorgte diese Tatsache im Laufe der Orientierung bei Keller und Oberlin für einiges Erstaunen. Im Klartext: Das «Referendumskomitee Bahnhofplatz Wattwil» war sich nicht bewusst, dass am 7. März über den Vernehmlassungsbeschluss des Gemeinderates zum Genehmigungsprojekt des Kantons betreffend die Neugestaltung der Bahnhofstrasse Süd, Abschnitt Kreisel beim Bahnhof bis zum Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) abgestimmt wird. Und abgestimmt wird, weil gegen den Beschluss des Gemeinderates das fakultative Referendum mit gut 300 Unterschriften zu Stande kam. Die Information von Seiten der Gemeinde wird am Mittwoch, 17. Februar um 20 Uhr im «Thurpark» durchgeführt.
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