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09.02.2010- Aktuell

Das Werdenberg feiert sein erstes Kleintheater

Heute vor 30 Jahren wurde das Kleintheater fabriggli geboren. Was als Experiment begann, ist zur Institution geworden. Erstarrt ist das Theater deswegen aber nicht.

Von Gian Ehrenzeller
Buchs. – Wenn heute Abend die Clownin Gardi Hutter die Besucher des fabrigglis zum Lachen bringt, hat das auch etwas Nostalgisches. Das Programm «Die tapfere Hanna» hatte sie nämlich schon 1981 im fabriggli aufgeführt; also kurz nach dessen Eröffnung am 9. Februar 1980. Schüler und Lehrer hatten die alte Fabrik an der Schulhausstrasse 12a zum fabriggli umgebaut.
237 000 Besucher
Ein Experiment war das fabriggli damals. Und zwar ein erfolgreiches, denn es blieb nicht beim zweijährigen Versuchsbetrieb. In Zahlen bedeutet das: Gut 3800 Anlässe und 237 000 Besucher in 30 Jahren. Das heisst
jetzt aber nicht, dass das fabriggli einfach nur auf grosse Namen gesetzt hätte. «Wir wollen weiterhin eine Plattform zum Ausprobieren bieten», sagt Co-Theaterleiterin Hedy Sutter im grossen W&O-Interview zum Jubiläum.
Die Verantwortlichen sprechen auch über die verstärkte Konkurrenz. Denn noch beim zehnjährigen Jubiläum gabs kaum Discos und kein Kino in der Region. Heute gibt es beides und auch weitere Kulturbetriebe, zum Beispiel das jüngst gross ausgebaute Schloss Werdenberg. «Wir haben keine Angst und ich denke, wir müssen sie auch nicht haben», meint dazu Co-Theaterleiter Peter Eggenberger. Er weiss auch eine Antwort auf die Frage, wo denn das fabriggli in 30 Jahren stehen wird.
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